Hintergrund_W_Mangold_Test1
H_M_aquarelliert

Heinrich W. Mangold
Beim Aquarellieren, 1995

 

Die Zeit, nichts bringt sie und entzieht sie der Liebe und dem Hass, den die Menschen verspüren, ihren Engagements, ihren Kämpfen und ihren Hoffnungen....

Würde man willkürlich 10 oder 20 Jahrzehnte der Geschichte unterdrücken, würde das unsere Kenntnis der menschlichen Natur nicht empfindlich berühren.

Der einzig unersetzliche Verlust wäre der der Kunstwerke, die diese Jahrhunderte hervorgebracht hätten. Denn die Menschen unterscheiden sich, ja sie existieren nur in ihren Werken. Wie die Holzfigur, in der ein Baum niederkommt, erbringen diese allein den Beweis, daß im Laufe der Zeit, unter den Menschen, etwas wirklich geschehen und passiert ist.

(Claude Lévi-Strauss, 1993)